Stellenausschreibung

Ministerium der Justiz und Verbraucherschutz Brandenburg (Potsdam) sucht Referent/In

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21.11.2017 Potsdam

Im Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt - unter Vorbehalt des Vorliegens der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen - die Stelle   

einer Referentin / eines Referenten

in der Abteilung IV – Europa – für das Referat IV.2 - Außenbeziehungen (Polen, Ostseeraum u. a.), Internationalisierung - unbefristet zu besetzen.

Dienstort:      Potsdam
Vergütung:    bis zur BesGr. A 14 BbgBesO/ EG 14 TV-L

 

Tätigkeitsschwerpunkte:

 

Das Referat IV.2 - Außenbeziehungen (Polen, Ostseeraum u. a.), Internationalisierung - ist zuständig für die Formulierung und Umsetzung einer abgestimmten Politik für die Außenbeziehungen des Landes unter besonderer Berücksichtigung Polens und des Ostseeraums sowie für Grundsatzfragen und die  konzeptionelle Weiterentwicklung der Auslandsbeziehungen des Landes. Weiterhin koordiniert das Referat die Umsetzung und Fortschreibung der Internationalisierungsstrategie des Landes Brandenburg.

Für das Aufgabengebiet „Beziehungen zu Polen und zu den polnischen Partnerregionen“ wird eine Referentin oder ein Referent gesucht. Zu den Tätigkeitsschwerpunkten gehören:

  • Pflege der Beziehungen zu Polen und zu den polnischen Partnerregionen,
  • Erstellung von Vorlagen und Voten für die politische Positionierung in Gremien des Bundes und der Länder sowie des Landtages,
  • Begleitung europapolitischer Themen mit Relevanz für die bilaterale Zusammenarbeit mit Polen,
  • Koordination innerhalb der Landesregierung in Bezug auf Polen hinsichtlich der „AG Außenkontakte“,
  • Unterstützung bei der Vorbereitung, Abstimmung und Begleitung von Initiativen des Landes im Rahmen der Deutsch-Polnischen Regierungskommission sowie ihrer Ausschüsse,
  • Begleitung von Initiativen mit den Partnerwojewodschaften Brandenburgs,
  • Begleitung von Einzelprojekten der brandenburgisch-polnischen Zusammenarbeit sowie von Aktivitäten und Initiativen auf nationaler und internationaler Ebene mit Bezug zu Polen,
  • Förderung des interkulturellen Dialogs, Stärkung der Polen-Kompetenz der Handelnden im Land,
  • Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen mit Bezug zu Polen,
  • Bearbeitung von Anliegen/Anfragen in Bezug auf die Beziehungen zu Polen,
  • Pflege der Informationsdatenbank zu Polen.

 

Anforderungen:

Formale Anforderungen

unabdingbar:

abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbarer Abschluss) der Sozialwissenschaften, Verwaltungswissenschaften, Politikwissenschaften, Geschichtswissenschaften, Internationale Beziehungen, Wirtschaftswissenschaften oder Rechtswissenschaft mit dem Abschluss des Zweiten juristischen Staatsexamens.

Fachliche Anforderungen

unabdingbar:

  • hervorragende Kenntnisse der deutschen Sprache (vergleichbar Niveau C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen), gefestigt durch einen längeren Aufenthalt und berufliche Tätigkeit in Deutschland;
  • Kenntnisse der staatlichen Strukturen, insbesondere der öffentlichen Verwaltung, sowohl im Land Brandenburg, als auch in Polen auf nationaler wie regionaler Ebene,

besonders wichtig:

  • durch berufliche Erfahrung gewonnene Kenntnisse des Verwaltungshandelns auf deutscher und /oder polnischer Seite oder in international tätigen Organisationen oder Einrichtungen,
  • gute Kenntnisse (verhandlungssicher) der polnischen Sprache (vergleichbar Niveau B2  des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen), ggf. gefestigt durch einen längeren Aufenthalt in Polen,
  • gute Kenntnisse der englischen Sprache (vergleichbar Niveau B2 des Gemeinsamen Europäi-schen Referenzrahmen),

wünschenswert:

  • praktische Erfahrungen in einem der beschriebenen Aufgabenbereiche,
  • Regionalerfahrung und Erfahrung in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Außerfachliche Anforderungen

besonders wichtig:

  • hohe Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, Leistungsbereitschaft,
  • Fähigkeit zu analytischem und konzeptionellem Arbeiten,
  • selbständige und effiziente Arbeitsweise, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein,
  • sehr gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen, sicheres Auftreten,
  • strukturiertes und bereichsübergreifendes Denken und Arbeiten,
  • hohe persönliche Einsatzbereitschaft und Belastungsfähigkeit, Teamfähigkeit,
  • Interesse an der persönlichen Weiterentwicklung und am Erwerb neuer Kenntnisse,
  • Bereitschaft zu Dienstreisen und Auslandsdienstreisen,
  • sicherer Umgang mit Bürokommunikationstechnik.

wünschenswert:

  • Pkw-Führerschein.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Das Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeiten im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten. Die Besetzung der Position ist grundsätzlich auch mit (mehreren) Teilzeitkräften möglich. Teilzeitwünsche von Interessenten und deren Vereinbarkeit mit der Position werden im konkreten Einzelfall geprüft.

 

Bewerbungen nebst (Arbeits-)Zeugnissen, Beurteilungen und Lebenslauf werden bis zum 1. Dezember 2017 erbeten an das

Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
Personalreferat I.1
Stichwort: Referent/in IV.2
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam.

 

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass Reisekosten zur Teilnahme am Vorstellungsgespräch nicht erstattet werden.

Bewerber/innen werden gebeten, ihre dienstliche Rufnummer anzugeben sowie ggf. das Einverständnis zur Beiziehung und Einsichtnahme in ihre Personalakte beizufügen.

Bewerbungsschluss: 01.12.2017